Oktober 8th, 2009
Die gesetzliche Krankenversicherung ist in Deutschland neben einigen anderen Versicherungsarten für alle Arbeitnehmer verpflichtend, deren Bruttoeinkommen im Jahr eine gewisse Grenze nicht überschreitet. Eine Krankenkasse hat bei dieser Versicherungsform die Aufgabe dem Patienten seinen Gesundheitszustand zu verbessern, Krankheiten behandeln zu lassen und bei guter Gesundheit diese beizubehalten.
Zwar gehören die gesetzlichen Krankenversicherungen zu den Pflichtversicherungen, jedoch kann man sich auch freiwillig versichern lassen und zwar dann, wenn man aus dem Prozess der Verpflichtung ausgeschlossen wurde. Wichtig zu bemerken ist außerdem, dass man im Prinzip dazu verpflichtet ist, zu jeder Zeit eine ausreichende Absicherung im Fall einer Krankheit haben muss, sofern man seinen Wohnsitz in Deutschland hat. Verabsäumt man dies und tritt erst später in eine Krankenversicherung ein, so muss man die Beiträge der Vergangenheit nachzahlen.
Der Wechsel der privaten Krankenversicherung gestaltet sich jedoch deutlich anders, da es üblich ist, dass zum Beispiel Landwirte und deren Angehörige bei einer bestimmten gesetzlichen Krankenversicherung eingeschrieben sind, nämlich der LKK, der landwirtschaftlichen Krankenkassen.
Natürlich ist es mit Versicherungen generell so, dass man sehr oft auf Uneinigkeiten zwischen der Versicherungsanstalt und dem Kunden trifft, einfach aus dem Grund, dass nicht immer alles bezahlt werden will und im Gegenzug sehr oft Ansprüche geltend gemacht werden wollen, die überzogen sind. Dies ist besonders fragwürdig, da es eine genaue Regelung gibt die bestimmt, welche Leistungen von der Krankenkasse übernommen werden müssen und welche nicht. Ein weiterer Punkt ist die so genannte Selbstbeteiligung. Sie stellt den Anteil der Kosten dar, den der Patient selbst aufbringen muss und liegt üblicherweise bei 10%.
Finanziert wird das ganze System durch die Beiträge und diverse Gesundheitsfonds, wobei es gerade in der letzten Zeit zu Problemen bezüglich der allgemeinen Finanzierung gekommen ist und von Beitragserhöhungen und Leistungskürzungen gesprochen wird.
Abgelegt unter: Versicherung
September 5th, 2009
Wie wird man reich? Diese Frage wird oft gestellt, aber keiner kann sie so wirklich beantworten. Einige haben es durch harte Arbeit geschafft und andere wiederum hatten Glück. Viele davon profitieren auch einfach nur vom Fleiß ihrer Eltern und dem daraus resultierenden Vermögen. Aber Geld sagt oftmals nichts über einen Menschen aus. Vor allem gibt es auch viele Negativbeispiele, wo zu viel Vermögen einen oft in den Ruin stürzen kann. Denn ist man erst einmal das Leben in Saus und Braus gewöhnt, ist eine Umstelllung zur Normalität sehr schwierig. Viele schaffen diesen Spagat nicht und leben trotzdem ihren Lebensstandard weiter. Natürlich hat das gravierende Auswirkungen auf das Konto, das sich dann kontinuierlich in den roten Zahlen befindet. Bekannte Beispiele kennt man vor allem aus Hollywood. Michael Jackson wäre ein Paradeexemplar dafür und auch Elton John wusste nie, was Geld wirklich wert war.
Da schätzt man sich dann doch glücklich, dass man in beharrlichen Verhältnissen aufgewachsen ist. Würde man von heute auf morgen zu großem Reichtum kommen, wüsste man vernünftig damit umzugehen. Vielleicht legt man erst einmal einen großen Teil auf sein Sparbuch um dann Zinsen zu erhalten. Andere Möglichkeiten sind in Aktien zu investieren, sich Fonds zu kaufen oder sich über weitere Anlagen zu informieren. Denn bei einem größeren Betrag kann man sich alleine mit den Zinsen schon ein Leben lang absichern. Arbeiten wäre dann vielleicht nicht mehr nötig, aber was macht man dann den ganzen Tag. Immer Urlaub zu haben und zu tun was einem Spaß macht, ist doch auch nicht das wahre Leben. Am Anfang wird man sich selbst noch versichern, dass alles in Ordnung ist und man das Leben in vollen Zügen genießt, aber vielleicht später wird einem die Langeweile einholen. Ein großes Vermögen zu besitzen, kann eben auch zu einer Last werden.
Abgelegt unter: Anlageformen
Januar 1st, 2009
Heiraten, Kinder und ein eigenes Haus. Auch wenn es kitschig klingen mag in manchen Ohren, und wenn man es in der heutigen Zeit auch kaum mehr wahrhaben will, so ist dies doch die Lebensplanung des überwiegenden Teils der jungen Generation.
Weniger Rücksicht auf Nachbarn nehmen müssen, die sich in einem Wohnbau ansonsten vielleicht von der Lauten Musik aus dem Jugendzimmer, dem Getrampel aus dem Kinderzimmer, dem Bohrmaschinengeräusch aus Papas Hobbyraum, oder den Gerüchen aus Muttis Küche gestört fühlen mögen. In einem Eigenheim hat man einfach mehr Abstand, mehr Raum für die jeweiligen Bedürfnisse und man kann Lage und Ausstattung nach persönlichen Kriterien frei wählen.
Freilich muss der zu realisierende Traum vom Eigenheim auch mit den finanziellen Möglichkeiten der zukünftigen Eigenheimbesitzer harmonieren. Kaum einer möchte heute noch selber Ziegel auf Ziegel schichten und Kraft und Jahre in die Entstehung der eigenen Immobilie investieren. Die meisten jungen Menschen besuchen Fertighausparks und nehmen sich umfangreiches Katalogmaterial mit, um eine grobe Baukalkulation anzustellen. So orientiert man sich am besten an den realistischen Preisen aus Fertighauskatalogen und plant, was man sich leisten kann.
Es lohnt sich, zwecks der Baufinanzierung mehrere Kreditinstitute zu kontaktieren. Ruhig auch überregional. Denn nicht immer bietet die Hausbank die besten Konditionen. Da es sich um eine langfristige Finanzierung handelt, erfordert die Auswahl der passenden Finanzierungsform Fingerspitzengefühl. Finanzberater und Wohnberater von Banken werden sich genau mit den Chancen und eventuellen Risiken zur Finanzierung des Wohntraumes beschäftigen.
In diesem Zusammenhang kommt man auch immer wieder auf Sicherheiten zu sprechen und die Bank wird von Hypotheken sprechen. Es bedeutet, dass das Finanzinstitute zur Absicherstellung des gewährten Darlehens auf einem Eintrag im Grundbuch besteht. Hypotheken dienen zur Absicherung großer und langfristiger Geldforderungen. Sie setzen sozusagen die Immobilie als Sicherheit ein, falls der Kreditnehmer aus irgendeinem Grund die Rückzahlung nicht mehr bedienen kann.
Abgelegt unter: Immobilien
Juli 27th, 2008
Jeder der Kinder hat oder sie nur plant oder sie sich wenigstens wünscht, will das Beste für seine Nachkommen, das unterstelle ich zumindest hier.
Und zum Besten gehört, auch das unterstelle ich, unter anderem ein nettes finanzielles Polster, sei es damit das Kind sich einmal ein Auto, eine Universitätsausbildung oder ein Haus mit eigenem Nachwuchs leisten kann.
Dass das Ersparte der Eltern aber dazu ausreicht, bedarf es einer klugen und ausgewogenen Anlagestrategie.
Eine Möglichkeit ist es, mit Festgeld anzulegen. Das Ganze ist eine sichere Sache, man kennt die Laufzeit und mit den Festgeldzinsen steht auch das Endergebnis. Sicher eine gute Sache und vor allem in solch unsteten wirtschaftlichen Zeiten, wie wir sie gerade schreiben, eine kluge Variante.
Das Problem an dieser Anlage besteht aber darin, dass man das anzulegende Geld bereits großteils auf der Seite haben muss und, die Kehrseite der Medaille „Sicherheit“, dass die Erträge trotz aktuell guter Zinslage beschaulich sind.
Will man wirklich bedeutend mehr aus seinem Geld machen, ist es vielleicht sinnvoller in einen Fonds, bei manchen Instituten auch als Rentenversicherung oder Lebensversicherung betitelt, zu investieren. Nicht nur, dass man sich die Risikostufe aussuchen kann, es gibt oft auch die Möglichkeit eine Kursversicherung abzuschließen. Damit wird bei jedem neuen Höchststand dieses prozentuelle Wachstum eingefroren und gilt so weiterhin für die Anlage. Eine recht sichere Variante, selbst wenn man in einen Fonds mit etwas mehr Risiko investiert hat. Diese Rückversicherung hat aber selbstverständlich auch ihren Preis.
Ein weiterer und ganz wichtiger Vorteil dieses Sparens ist es, dass man den Einzahlungsbetrag sozusagen „abstottern“ kann, also monatliche Beträge, die zudem oft zu jedem neuen Einzahlungstermin veränderbar sind, einlegen kann.
Insgesamt ist eher die zweite Form dem Festgeld vorzuziehen, da sie sich doch um einiges flexibler, auch den eigenen finanziellen Verhältnissen gegenüber, darstellt und zudem sehr oft höhere Erträge zulässt.
Der konkrete Bedarf jedes einzelnen ist aber selbstverständlich von Fall zu Fall abzuklären.
Abgelegt unter: Anlageformen